Schweißroboter
WSO begrüßt ein neues Mitglied: den Schweißroboter
Wir entwickeln und optimieren unsere Prozesse kontinuierlich, um die Effizienz zu steigern sowie die Qualität, Präzision und Wiederholbarkeit unserer Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Einführung eines Schweißroboters, den wir soeben in die laufende Produktionslinie für Untergestelle von Güterwagen integriert haben.
Erste Implementierung: Querträger und Kopfstücke
Der Roboter nahm seine Arbeit mit dem Schweißen der Querträger auf, die eine entscheidende Komponente in der Untergestellkonstruktion sind. Nach Abschluss der Programmierphase und einer Reihe von Tests bestätigten wir, dass der Roboter Schweißnähte mit sehr hoher Wiederholgenauigkeit und genau nach unseren Vorgaben ausführt. Der nächste Schritt war die Vorbereitung des Programms für die Herstellung der Untergestell-Kopfstücke. Nach der Fertigung und der erfolgreichen Qualitätsabnahme der Prototypen sind wir nun bereit, zügig zur Serienfertigung überzugehen.
Qualität ohne Kompromisse
Integrität aller Schweißprozesse ist für die Herstellung von Eisenbahnwagen von zentraler Bedeutung. Jede vom Roboter ausgeführte Schweißprozedur durchläuft daher ebenfalls einen vollständigen Qualifizierungsprozess. Dieser umfasst die Erstellung eines 3D-Modells des jeweiligen Elements, anschließend Entwicklung des Roboterprogramms, Ausführen von Probeschweißungen sowie deren detaillierte Laboruntersuchungen. Die Ergebnisse werden im „Welding Procedure Qualification Record“ (WPQR) festgehalten, der vor Beginn der Serienfertigung genehmigt werden muss. Dadurch stellen wir sicher, dass unser Roboter seine Aufgaben mit außergewöhnlicher Präzision ausführt und sogar eine Qualität erreicht, die die Branchenstandards übertrifft, was unabhängige Sachverständige bestätigen.
Neue Kompetenzen und Weiterentwicklung des WSO-Teams
Der Roboter ersetzt keine Menschen, er unterstützt sie bei wiederholenden Arbeitsschritten. Das heißt auch bei solchen, die hohe Präzision erfordern. Gleichzeitig verlangt die Technologie eine fundierte Vorbereitung und sorgfältige Überwachung. Wie Sławomir Garwacki, Geschäftsführer von WSO, betont: „Wir sind uns unserer Verantwortung für die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter bewusst. Digitalisierung und Automatisierung haben Werke erreicht, und für die Bedienung von Schweißrobotern sind heute neue Fähigkeiten erforderlich. Deshalb haben wir in Schulungsprogramme investiert, um unser Personal mit dem notwendigen Wissen in Bedienung und Programmierung des Roboters auszustatten.“
Die neu erworbenen Kompetenzen werden nun fortlaufend genutzt, damit der Roboter schrittweise weitere Aufgaben übernehmen kann.
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